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Stand: 13.08.2018

Pressemitteilung

Neujahrsempfang Haus Sankt Martin – „Gott und die Welt“

Neujahrsempfang

Die Ausstellung von Kerstin Hebauf ist bis zum 01. März zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Main-Taunus, Torsten Gunnemann, begrüßte die Gäste und stimmte auf das neue Jahr und seine Herausforderungen ein. Er betonte, dass der Verband vor der Herausforderung steht, sich als sozialer Dienstleister zukunftsfähig aufzustellen, um weiterhin das breitgefächerte Beratungsangebot und die sozialen Dienste anbieten zu können. Hier spürt der Verband die gesellschaftspolitischen Veränderungen - auch finanziell - auf die reagiert werden müssen. Dabei wird sich der Verband auch der Frage stellen, was die Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit der Caritas bedeutet?

Wie immer man dazu steht: Digitalisierung ist längt real, auch in der Caritas. Daher das Motto der Caritas-Jahreskampagne 2019: "Sozial braucht digital". Digitale Teilhabe ist zu einer Voraussetzung für soziale Teilhabe geworden. Die Teilhabe auch sozial benachteiligter Menschen lässt sich nur verwirklichen, wenn es gelingt, die digitalen Entwicklungen im sozialen Bereich mitzudenken und reflektiert in die Praxis umzusetzen. Jedoch müssen hier beide Seiten im Blick behalten werden. Denn digital braucht auch sozial.

Die Menschen, die als "Offline" beschreiben werden, dürfen nicht aus dem Blick geraten. Die Caritas ist dafür da, auch diese Menschen mitzunehmen und ihre Sorgen auch ernst zu nehmen. Neue Ausschlussrisiken entstehen, die es früh zu begrenzen gilt. Gleichwohl auch die Möglichkeiten der digitalen Lebenswelt zu sehen und zu nutzen.

Die Kampagne "Sozial braucht digital" will beides tun: die Chancen - gerade im sozialen Bereich - deutlich machen und dabei die Risiken in den Blick nehmen. Denn die digitale Entwicklung braucht auch die soziale Komponente. Darauf will die Kampagne des Deutschen Caritasverbandes aufmerksam machen und dazu einladen, gemeinsam über die Gestaltung der Digitalisierung zu diskutieren.

Pfarrer Karl Endemann würdigte mit einer Laudatio die engagierte Künstlerin Kerstin Hebauf und führte in ihre Werke ein. Ihr Credo lautet: "Sich vom Wort Gottes inspirieren lassen und diese Gedanken malerisch festhalten." Kerstin Hebaufs Werke waren schon in vielen Städten in der Bundesrepublik sowie in Frankreich zu sehen. Mittlerweile arbeitet die Künstlerin aktiv sowohl mit ihren Enkeln als auch mit jüngeren Kindern aus dem "Treffpünktchen" in Hattersheim, wobei sehenswerte Werke entstehen. Neben der Malerei ist die Lyrik ihre große Leidenschaft. 
 

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