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Stand: 13.08.2018

Pressemitteilung

Caritaskita: Auf dem Weg zur „Fairen Kita“

Caritaskindertagesstätte Hochbeet

Gleichwohl gehören die Mülltrennung und die Teilnahme am "sauberhaften Kindertag" schon lange zum pädagogischen Konzept.

Jetzt wurde der Beschluss gefasst zukünftig eine "FaireKITA" zu sein. Das Projekt "FaireKiTA" ist ein Angebot des Netzwerks "Faire Metropole Ruhr". Kindertages-stätten in allen Bundesländern ist es möglich, sich für ihr Engagement in der Umsetzung von Themen des globalen Lernens und dem fairen Handel auszeichnen zu lassen.

Erste Schritte zur Auszeichnung sind bereits geschafft. In Zusammenarbeit mit einer Referentin entschied sich das Team, das Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung" gemeinsam mit Eltern und Kindern in der Caritaskita in Hofheim anzugehen.

Wie können die Kinder sorgsamer mit Wasser umgehen? Was kann zur Vermeidung von Plastikmüll getan werden? Was sind faire Produktionsbedingungen und wo kommt faire gehandelte Schokolade eigentlich her? Zu diesen und weiteren Fragen setzten sich die Kinder der Caritaskita gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften auseinander. Ebenso stand der Besuch des Weltladens, das Schöpfen von Papier und die Herstellung von Bienenwachstüchern zum Einpacken des Frühstücksbrots auf der Tagesordnung. Die Vorschulgruppe hat  u. a. Seife und Duschgel aus Naturmaterialien hergestellt.

Eine Arbeitsgemeinschaft mit interessierten Eltern wurde gebildet, um gemeinsam Ideen rund um das Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung" zu entwickelt. Erste Ideen sind bereits umgesetzt: ein Tauschregal, ein Obst- und Gemüse-Erntekalender und ein Hochbeet.

KitaAntje Kern

"Wir wollen aktiv dazu beitragen, dass die Kinder bereits jetzt ein bewussteres Konsumverhalten mit fairen und regionalen Produkten erhalten. Der Fair-Trade-Gedanke die Nachhaltigkeit und die Umsetzung hier in der Caritaskita sind uns wichtig. Bereits jetzt sehen wir, wie über das große Interesse der Kinder, angefangen bei den Allerjüngsten, für Fairness und Umweltschutz, auch die Eltern in einen regen Austausch darüber gelangen. Sie setzen sich damit auseinander, was für eine Welt sie für ihre Kinder möchten und was im Kleinen auch in den Familien umgesetzt werden kann", berichtet die Einrichtungsleitung Cornelia Lorenzen-Faust.

Als Einrichtung eines katholischen Trägers wird dieser Prozess immer wieder von religionspädagogischen Einheiten zu biblischen Figuren, die sich für den Erhalt der Schöpfung eingesetzt haben, begleitet.

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