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Stand: 13.08.2018

Pressemitteilung

"Vorbild für uns alle" - Auszeichnung Gerd Gröhl

"Sie stehen für das Ehrenamt hier im MTK wie Sinatra für den Swing oder Mozart für die klassische Musik. Ihr Tun ist Vorbild für uns alle."

In Verbindung mit seinem beruflichen Werdegang setzte er sich besonders für Kinder und Jugendliche ein. So gründete er das Präventive Netzwerk der Kinder- und Jugendarbeit für Hofheim und dem Arbeitskreis Prävention Main-Taunus mit und half beim Aufbau des Sozialbüros Main-Taunus. Dazu war er seit 2015 Mitglied im Netzwerkbeirat "Frühe Hilfen MTK". Zu seinem ehrenamtlichen Wirken gehört auch die Arbeit im Jugendhilfeausschuss und als Jugend-Hauptschöffe am Landgericht Frankfurt. Darüber hinaus gehörte er von 1977 bis 1998 dem psychosozialen Arbeitskreis Main-Taunus an.

In den 2000er-Jahren war er verantwortlich für die Gründung der Fachabteilung Therapie bei der Reitsportgruppe (RSG) Eddersheim, die mitunter Reitsport für Behinderte anbietet. Rund 20 Jahre lang war er in verschiedenen Positionen des Reitvereins aktiv, darunter als Schriftführer und stellvertretender Vorsitzender. Zu seinen vielen ehrenamtlichen Stationen zählen unter anderem auch der Karateverein Niederhöchstadt, der Schützenverein Kriftel, der Deutsche Alpenverein oder der Förderverein der Gesamtschule Am Rosenberg.

Dazu setzte sich Gröhl seit 1979 als Künstler, Moritatensänger im Ensemble Hofheimer Moritatensänger und Sammler von selbstspielenden Musikinstrumenten wie der Karussellorgel für deren Erhalt ein. Im Gespräch mit dem Landrat bezeichnete Gröhl seine Leistung als Teamarbeit, ohne die es im Mitmachkreis MTK nicht gehe.

Der gelernte Industriekaufmann studierte Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt und war seit 1977 als Erziehungs- und Familienberater im Caritasverband Main-Taunus tätig, zuletzt als Einrichtungsleiter der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EEFL) in Flörsheim. Im Jahr 2002 beendete er sein Studium zum Fundraisingmanager an der Fundraisingakademie Frankfurt. Gröhl ist verheiratet und hat zwei Kinder.

"Wir-Stiftung im sozialen System, etwas für das urbane Gemeinwesen im "Wir-Machen-MTK" geht nicht alleine. Für mich bedeutet diese Auszeichnung im Besonderen, diese als Stellvertreter zu empfangen. Ohne Partizipation und Zeitspenden meiner Kinder, meiner Lebenspartnerin, der vielen beteiligten Akteure, Helfer oder Förderer wäre kein wechselseitiger Nutzen möglich gewesen. Vielleicht lag meine Arbeit in der Rolle des Visionärs und Verbinders. Wechselseitiger Nutzen ist immer Teamarbeit, Ideen teilen, ein wenig vorausdenken und sich gegenseitig Mitnehmen um Strahlkraft und Nachhaltigkeit zu entfalten", erklärt Herr Gröhl.

Vielen Dank für unsere Auszeichnung und die damit verbundene Wertschätzung.

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