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Stand: 13.08.2018

Pressemitteilung

Verabschiedung Marita Thum – Verleihung Caritas-Ehrenzeichen in Gold

Mit diesen Worten beschrieb Torsten Gunnemann, Geschäftsführer des Caritasverbandes Main-Taunus e. V., in seiner Würdigung zur Feier der Verabschiedung von Marita Thum ihre wichtige Rolle für den Verband auf der Stabsstelle Gemeindecaritas und Ehrenamt.

20 Jahre, in denen sich im Caritasverband viel getan und Vieles verändert hat und in denen Marita Thum hier eine entscheidende Rolle spielte. Von Anfang an stand im Zentrum ihrer Arbeit die Unterstützung der Ehrenamtlichen in der Caritasarbeit der Gemeinden vor Ort und der Caritaseinrichtungen. Viele Fachstandards für das Ehrenamt und für den Gesamtverband hat sie mitentwickelt. 

PM Verabschiedung Fr. Thum

Mittlerweile sind es über 450 Ehrenamtliche in den Caritaseinrichtungen sowie die verantwortlichen Hauptamtlichen, für die Frau Thum stets ein offenes Ohr und so manchen Tipp zur Vernetzung hatte. Die sprichwörtliche "Augenhöhe" zwischen Ehrenamt und Hauptamt hat sie gefördert und gelebt und für diese Form der Zusammenarbeit bei den Mitarbeitenden geworben. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit war die institutionelle Begleitung der Ehrenamtlichen in der Arbeitsgemeinschaft Caritas der Gemeinde und die Überführung dieser Arbeit in die Strukturen der "CKD - Das Netzwerk von Ehrenamtlichen in Caritas und Pfarreien" im Bistum Limburg. Zudem begleitete sie vor einigen Jahren federführend einen Prozess zur Weiterentwicklung des christlichen Profils des Caritasverbandes und seiner Einrichtungen. Aber auch in anderen Aufgabenfeldern der Sozialarbeit war Frau Thum tätig; so arbeitete sie mit beim Aufbau des Second-Hand-Shops "Anziehpunkt" in Hofheim und des Sozialbüros Main-Taunus, in der Beratung und Begleitung für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in Liederbach sowie in der Profilierung und Betreuung von 50 Arbeitsgelegenheiten, den sogenannten "Ein-Euro-Jobs" im karitativ-kirchlichen Bereich. 

Pfarrer Klaus Waldeck, Bezirksdekan für den Bezirk Main-Taunus, würdigte in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit auf Bezirksebene, in der sich Frau Thum nicht nur in der Caritas der Gemeinden, sondern auch im "Sachausschuss Caritas und Soziales des Bezirkssynodalrates" immer prägend eingebracht hatte. So sei es Frau Thum gelungen, ein wichtiges und gut funktionierendes Netzwerk mit aufzubauen und die Caritas bekannt zu machen. 

Simon Rüffin, Ständiger Vertreter des Dezernenten Caritas und Referent Gemeindecaritas und Theologische Grundsatzfragendes Caritasverbandes für die Diözese Limburg e. V., beschrieb die Arbeitsweise und Rolle von Frau Thum mit zwei Worten: "Ruhepol" und "Antreiberin". So habe sie fachliche Diskussionen auf Diözesanebene, vor allem im Hauptausschuss Caritas, konstruktiv mitgeprägt und so manches Mal geholfen, Lösungswege aus gedanklichen "Sackgassen" zu finden.

Verabschiedung Fr. Thum 6Ernst Wicklein

Neben Beiträgen von geschätzten Kolleginnen und Kollegen sowie Ehrenamtlichen der CKD bildete die Auszeichnung mit der goldenen Caritas-Nadel für Frau Thum durch Monsignore Michael Metzler, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Limburg e. V., den Höhepunkt der Verabschiedung. Mit der Anrede "Liebe Schwester Marita" überreichte Monsignore Metzler ihr das Caritas-Ehrenzeichen in Gold für ihr außergewöhnliches Engagement für den Caritasverband seit mehr als 20 Jahren. 

Mit einer Eucharistiefeier verabschiedete Pfarrer Josef A. Peters, Vorsitzender des Caritasverbandes Main-Taunus e. V., Marita Thum mit den Worten aus Psalm 91,11 "Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen."

Verabschiedung Fr. Thum1Ernst Wicklein

Frau Thum dankte allen Gästen für die Mitfeier des Gottesdienstes, der vom Jungen Chor der Pfarrei St. Peter und Paul Hofheim musikalisch mitgestaltet wurde und in dessen Rahmen eine Kollekte von über 500 € für den Hilfsfonds des Caritasverbandes Main-Taunus e. V. gesammelt wurde.

Überwältigt war Frau Thum von der Feier, die ihr die Kolleginnen und Kollegen bereitet hatten, von den vielen Glückwünschen und Geschenken für den Ruhestand und der Auszeichnung mit der Ehrennadel, die sie nicht nur als eine große Ehre für sich selbst empfindet, sondern die sie als Ausdruck des Dankes an alle Engagierten in der Caritasarbeit und im CKD-Netzwerk tragen wird.

Was sich während der Mitarbeit von Frau Thum in Caritas und Bezirk in den vergangenen 20 Jahren so alles getan hat, können Sie auch im Interview des Höchster Kreisblattes vom 16.06.2018 nachlesen.

Fotograf der Veranstaltung: Ernst Wicklein

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Interview Höchster Kreisblatt Marita Thum

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