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Stand: 13.08.2018

Pressemitteilung

Kunst und Kultur am Autoberg - Gesichter der Siedlung von Andrea Kreusch

Gesichter der Siedlung - Kunst und Kultur am Autberg

Gesichter der Siedlung - Hattersheim am Main
Die bekannte Lokalreporterin zeigt die Menschen der Hattersheimer "Siedlung".

Leben in der "Siedlung"

"Im Mittelpunkt  der Ausstellung stehen die Menschen im Quartier südlich der Bahnlinie und nördlich des Südrings, das von ihren Bewohnern liebevoll  ‚die Siedlung‘ genannt wird", erklärt Klaus Störch, der Einrichtungsleiter und Kurator der Ausstellung,  Bezogen auf die Kernstadt leben hier rund 15 Prozent der Bevölkerung. Viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund. "Die Siedlung" in Hattersheim gehört zu den typischen Quartieren des sozialen Wohnungsbaus, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt haben. Die Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft verfolgte bei ihrer Gründung das Ziel der "Wohnraumbeschaffung von Ausgebombten, Evakuierten, Flüchtlingen und anderen Neuanmeldungen".

Das Stadtteilbüro hat sich gemeinsam mit der Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft zur Aufgabe gemacht im Spannungsfeld zwischen sozialer Verantwortung und Wirtschaftlichkeit die Quartiere zu attraktiven Wohn- und Lebensräumen zu entwickeln und gute Nachbarschaften zu fördern und zu stabilisieren.

Die gebürtige Hattersheimerin (1959) und studierte Juristin Andrea Kreusch hat das soziale Leben in der Siedlung viele Jahre als Lokalreporterin und  Pressefotografin begleitet und dokumentiert. Ihre Fotografien zeigen die Menschen des Stadtteils im Alltag, in der Familie, bei der Arbeit aber auch in der Freizeit, bei gemeinsamen Feiern und Festen.

Fotografie, die Menschen wertschätzt

Mit ihrer Kamera versucht sie, die schönen Momente mit Menschen und die gute  Atmosphäre zwischen den Menschen fotografisch festhalten: "Ich möchte den Menschen mit denen ich  ‚arbeitete‘  über die bloße Berichterstattung hinaus auch meine persönliche Wertschätzung  zeigen."

Zum Journalismus und zur Fotografie kam Andrea Kreusch vor rund acht Jahren, als sie durch Zufall mit dem Verlag Dreisbach in Kontakt kam. Seitdem ist sie als "freiberufliche Schreiberin und Fotografin", wie sie selber sagt, für den Hattersheimer Stadtanzeiger unterwegs. Bevor sie für die lokale Presse zu schreiben begann, war  sie "nur Hausfrau und Mutter", die sich auch der Pflege ihrer kranken Mutter widmete.

Ihre Bilder fangen immer den Moment ein, nichts ist gestellt oder in Kulissen aufgenommen, viele Fotos aus der Ferne "geschossen", andere  entstehen in direkter - immer in sehr netter Kommunikation - mit den Abgebildeten: "Was immer sehr viel Spaß macht! Das sieht man auch auf den so entstandenen Bildern, finde ich", meint die leidenschaftliche Reporterin Andrea Kreusch.

 

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