Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ)
Im Freiwilligen Sozialen Jahr können junge Menschen bis 27 Jahre zum Beispiel nach dem Schulabschluss in einem sozialen Bereich tätig werden. Die jungen Freiwilligen ersetzen keine ausgebildeten Arbeitskräfte, sondern übernehmen überwiegend praktische Hilfstätigkeiten in pflegerischen, pädagogischen und hauswirtschaftlichen Bereichen, in denen die Beziehungen zu Menschen im Vordergrund stehen. In der Regel dauert ein FSJ 12 Monate (mindestens sechs, höchstens 18 Monate).
Was bringt ein FSJ?
Wer sich für einen pädagogischen oder sozialen Beruf interessiert, kann in diesem geschützten Rahmen aussprobieren, ob ihm die anspruchsvolle Arbeit mit Menschen liegt. Zum Beispiel vor der Berufsausbildung, oder um die Wartezeit zum Beginn des Studiums sinnvoll zu überbrücken, bietet das FSJ die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren.
FSJ - ein Jahr das prägt
Quelle: Deutscher Caritasverband e.V./KNA
Das FSJ ist weder Berufsausbildung noch "Gelengenheitsjob". Für die Arbeit erhält man zwar nur ein Taschengeld und die Sozialversicherungsbeiträge, erfährt aber im Gegenzug viel über andere menschen. Man sammelt neue und wertvolle Erfahrungen, kann praktisch und kreativ tätig werden und lernt, auf eigenen Füßen zu stehen. Ergänzt wird die Praxiserfahrung durch Bildungsseminare, in denen man sich mit anderen Freiwilligen austauschen und neue persönliche Perspektiven entwickeln kann.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wer beim Caritasverband für den Bezirk Main-Taunus sein FSJ machen möchte, sollte gerne mit Menschen arbeiten und sich leicht
auf neue Situationen einstellen können. Teamfähigkeit, körperliche und seelische Belastbarkeit sowie die Offenheit für den
christlichen Glauben sind Grundvoraussetzungen.
Wer sich also für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder alten menschen interessiert, meldet sich bitte direkt bei der
entsprechenden Einrichtung.
Die Einrichtungen und Dienste des Caritasverbandes mit ihren Kontaktadressen finden sie hier .
